ATSV Freiberg - BC Zwickau 105:106 (50:43, 91:91)
Am Samstag traten die Miners gegen den BC Zwickau in Freiberg an. Nachdem das Hinspiel mit nur einem Punkt gewonnen wurde, war klar, dass es ein denkbar knappes Spiel werden würde.
Bereits im ersten Viertel lieferten sich beide Teams ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Die Miners hatten gerade zu Beginn Schwierigkeiten, defensiv Zugriff auf das Spiel zu erlangen, konnten sich aber im Setplay gute Chancen erarbeiten. Richtung Ende des ersten Viertels und bis Mitte des zweiten Viertels konnte die Intensität in der Defense erhöht werden, was zu vielen einfach Fastbreakpunkten führte. Lediglich ein Dreier durch Zwickau kurz vor Ende der Periode verkürzte den Vorsprung auf 7 Punkte.
Im dritten Spielabschnitt agierten die Miners nicht mehr konsequent genug in der Verteidigung. Dies führte zu vielen einfachen Punkten durch die Gegner, welche auch ihre Dreierschützen gut bedienten oder die Offensivrebounds oft in einer weiteren Chance verwandelten.
Im vierten Viertel kam es zum offenen Schlagabtausch beider Teams und BC Zwickau erspielte sich eine -- seit langem die erste -- Führung von 4 Punkten. Die Miners konnten dies noch einmal ausgleichen, bevor Zwickau in der letzten Minute mit 6 Punkten führte (82:88). In dieser Phase besann sich Freiberg auf das Spiel durch den Big-Man Alexander Heine, positionierte diesen klug am Korb und konnte bis zum Ende der regulären Spielzeit beim Stand von 91:91 ausgleichen und hatte ein Quäntchen Glück, dass Zwickau den letzten Wurf Momente nach Ablauf der Sirene durch das Netz warf.
In der Verlängerung versuchten die Miners weiterhin das Spiel unterm Korb zu forcieren und konnten sich sogar einen Vorsprung von 6 Punkten erspielen, verzettelten sich aber in den letzten zwei Meinuten mit 3 vergegebenen Freiwürfen und unnötigen Unachtsamkeiten, sodass Zwickau mit einer starken Dreierquote kurz vor Schluss den Deckel drauf machte. Ein Abschlussdreier von Jan Exnowitz beim Stand 102:106 bei 2 Sekunden auf der Spieluhr zum 105:106 war dann nur Ergebniskorrektur.
Insgesamt traten die Miners gut als Team auf und konnten so viele Punkte gut herausspielen, mussten aber wiederholt in der Reboundarbeit Tribut zollen und konnten sich somit leider nicht den Sieg erarbeiten.
Es spielten:
Nitzsche (9 Pkts), Gabriel, Knoth (14 Pkts), Rohne (15 Pkts), Exnotwitz (34 Pkts), Noack (19 Pkts), Selle, Julich (2 Pkts), Heine (10 Pkts), Friedemann (2 Pkts)

