BC Zwickau 2 - ATSV Freiberg 77:78 (44:31)
Mit einem erfolgreichen Korbleger vier Sekunden vor dem Ende von Kapitän Enrico Knoth haben die Basketballer des ATSV Freiberg das erste Spiel der Play-Downs erfolgreich beenden können.
Dabei begann das Spiel schon vor Beginn schlecht, beim Warm-Up musste sich Flügel Sebastian Noack mit einer wieder aufgebrochenen Wadenverletzung abmelden.
Denkbar schlecht begann auch das eigentliche Spiel, gegen den defensiven Druck der Gastgeber kamen die Miners überhaupt nicht zurecht, warfen reihenweise den Ball weg und fanden auch beim Rebound keinerlei Zugriff.
Zwickau setzte sich daher nach den ersten beiden Freiberger Punkten kontinuierlich ab.
Schnell führte Zwickau zweistellig und der ATSV behielt nur mit Mühe einigermaßen den Anschluss.
In der Pause appellierte Coach Tim Aubel ans Team, weiter an sich zu glauben und die Ruhe zu behalten.
Insbesondere defensiv agierte man nun wesentlich verbessert, gestattete den Gastgebern nur 14 Punkte, lag aber immer noch mit 8 Punkten im Rückstand (58:50).
Weiter geduldig agierend verkürzte man den Rückstand nun langsam, auch wenn man sich zwischendurch mit unnötigen Ballverlusten selbst im Weg stand.
Beim 72:72 durch Nassim Zennadi 92 Sekunden vor dem Ende war das Spiel erstmals wieder ausgeglichen und das Nervenspiel begann.
Am Ende machten zwei Punkte von Topscorer Jan Exnowitz und der letzte Korbleger nach defensivem Rebound das Comeback endgültig perfekt.
Coach Tim Aubel war nach Spielende daher auch mit der Moral sehr zufrieden.
„Gleichwohl ist es erst das erste von quasi acht Endspielen für uns,“ sieht der Coach noch einen langen, aber machbaren Weg.
Es spielten: Müller (2), Gabriel (6), Knoth (20), Zennadi (11), Exnowitz (31), Stepanov, Selle, Julich, Heine (4), Zschocke, Friedemann (4)

