ATSV Freiberg - HTW Dresden 69:76 (34:37)
Die Miners Freiberg sind in der Basketball-Landesliga auf den letzten Tabellenplatz abgerutscht. Gegen den Tabellennachbarn aus der Landeshauptstadt kam die Aufholjagd im Schlussviertel zu spät.
Verloren wurde das Spiel aber in den beiden Mittelabschnitten, in denen man zu wenig Energie in die Verteidigung investierte.
Dabei startete man eigentlich gut in die Partie, obwohl man kurzfristig verletzungsbedingt noch auf Paul Nitsche verzichten musste.
Immer wieder kam man zum Korb durch, zog bei den Gästen einige Fouls und traf mit drei Distanztreffern soviel wie sonst in manchem gesamten Spiel. In der Folge führte man 22:17, was aber nicht zu einer nervlichen Beruhigung beitrug.
Gerade im zweiten und dritten Viertel taten sich große Lücken in der Freiberger Verteidigung auf, welche die Gäste clever ausnutzten.
„Gerade im dritten Viertel haben wir viel zu wenig Energie in die Defense investiert,“ war Coach Tim Aubel der Verzweiflung recht nahe.
Im dritten Spielabschnitt (11:24) konnte man die Gäste trotz zweier Auszeiten überhaupt nicht stoppen und ging mit einer schweren 45:61 Hypothek ins Schlussviertel.
Hier spielte man mit dem Mute der Verzweiflung plötzlich mit wesentlich mehr Energie, zwang die Gäste zu vielen Fehlern und konnte drei Minuten vor dem Ende sogar 68:67 in Führung gehen.
Die routinierten Gäste konterten aber mit sechs Punkten in Folge und konnten am Ende mit drei von sechs verwandelten Freiwürfen den Sack endgültig zumachen
Mit der Niederlage rutscht der ATSV auf den letzten Tabellenplatz in der Vorrundengruppe ab und muss nun intensiv arbeiten, um die notwendigen Siege in den Playdowns zu holen.
Es spielten:
Gabriel, Knoth (15), Zennadi (15), Exnowitz (15), Noack (15), Dhulipudi, Selle, Julich, Zschocke (2), Friedemann (4), Heine (3)
